Smartphone – Zeitfresser und universelles Arbeitsmittel

Der Wunsch nach Grenzen und Regeln für die Smartphone-Nutzung ist allgegenwärtig. Und das Bedürfnis nach einem klar definierten Rahmen ist groß. Wo ist das Rezept, das man einfach umsetzen kann und alles wird gut? Gibt’s leider nicht – aber jede Menge Experten (zum Beispiel die nachfolgenden), die sich damit auseinandersetzen und ihre Überlegungen und Erfahrungen teilen:

Hilfe bei uns wohnt ein Smartphone – Der Social-Media-Podcast (nicht nur) für Eltern
Folge 5: Limits und Regeln fürs Smartphone
http://smartpodcast.online/folge005

Patricia Cammarata „Bitte nur noch 5 Minuten – warum Medienzeitbegrenzungen unseren Kindern die Zukunft rauben“
https://dasnuf.de/bitte-nur-noch-5-minuten

Und auch ganz interessant:
https://www.littleyears.de/blog/wieviel-kind-im-netz-ist-okay

Künstliche Intelligenz II – Moralmaschine

Hochspannend ist die Moralmaschine von Wissenschaftlern des MIT Media Labs. „Die Plattform erfasst, wie Menschen zu moralischen Entscheidungen stehen, die von intelligenten Maschinen, wie z. B. selbstfahrenden Autos, getroffen werden.“ Man schlüpft in die Rolle einer Maschine (z. B. selbstfahrendes Auto) und muss vor einer ausweglosen Unfallsituation für das geringere Übel entscheiden – beispielsweise ob 2 Obdachlose, eine Frau, ein Mann und ein Kind oder 5 Athleten überfahren werden. „Ziel [des Forschungsprojektes über die Ethik von autonomen Maschinen] ist dabei nicht, ein Urteil über einzelne Personen zu fällen, sondern der Öffentlichkeit zu helfen, über wichtige und schwierige Entscheidungen nachzudenken.“
Selbstpräsentation: „Intelligente Maschinen werden zunehmend eingesetzt, um komplexe, vom Menschen durchgeführte Tätigkeiten, zu unterstützen oder gar komplett zu übernehmen. Das Spektrum reicht von selbstfahrenden Autos auf öffentlichen Straßen bis hin zu autonom fliegenden, wiederverwendbaren Raketen, die auf selbstnavigierenden Schiffen landen. Der hohe Grad an Selbstständigkeit, der diesen intelligenten Maschinen hierbei zugestanden wird, kann dazu führen, dass sie Entscheidungen über Leib und Leben treffen müssen. Dies erfordert nicht nur ein besseres Verständnis dafür, wie Menschen solche Arten von Entscheidungen treffen, sondern auch dafür, wie Menschen den Entscheidungsprozess von intelligenten Maschinen beurteilen.“
http://moralmachine.mit.edu/ (die mobile Version ist nicht ganz so gelungen wie die Desktop-Version)
Auch sehr interessant – Vergleiche der Entscheidungen nach Ländern:
http://moralmachineresults.scalablecoop.org/

Künstliche Intelligenz I – Comic: „We need to talk, AI“

„In was für einer Zukunft wollen wir leben? Und wie kommen wir dorthin? Mit diesen Fragen beginnen Julia Schneider und Lena Ziyal ihre Geschichte über die Technologien, die so gerne unter dem Buzzword Künstliche Intelligenz zusammengefasst werden und setzen damit gleich den Ton. Hier wird also nicht nur Anschauungsunterricht zu Algorithmen und maschinellem Lernen geboten. Es geht um das große Ganze, einen Entwurf der Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten wollen.“ aus:
https://netzpolitik.org/2019/dieses-comic-raeumt-mit-den-mythen-um-maschinelles-lernen-auf/
„Technische Lösungen können bestehende soziale Ungerechtigkeit nicht auflösen, so lange alles bleibt, wie es ist.“ Direkt zum Comic: https://weneedtotalkai.files.wordpress.com/2019/04/we-need-to-talk-ai_cc.pdf

DIVSI U25-Studie – Die „Generation Internet“ zwischen Glück und Abhängigkeit

Selbstpräsentation: „Die DIVSI U25-Studie untersucht die digitale Alltagswirklichkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und liefert neue Erkenntnisse über deren Wahrnehmung des Internets.“
Die Studie präsentiert z. B. Befragungsergebnisse zur Nutzung digitaler Medien, der Einstellung zum Internet und auch zur selbst eingeschätzten Internetkompetenz. Sie stellt ebenso die hohen Erwartungen der jungen Menschen an die Medienbildung heraus.
https://digid.jff.de/digid_paper/divsi-u25-studie-euphorie-war-gestern-die-generation-internet-zwischen-glueck-und-abhaengigkeit/

Europawahl 2019

Den Wahl-O-Mat gibt es auch fürs Digitale. Der Digital-O-Mat zeigt auf einen Blick, wie die Parteien in der Vergangenheit tatsächlich abgestimmt haben zur Freiheit im Internet, zu Datenschutz, Überwachung und mehr.
Selbstpräsentation: „Der Digital-O-Mat zur Europawahl 2019 lässt Sie auswählen, wie Sie bei zehn Schlüssel-Abstimmungen im Europäischen Parlament zwischen 2014 und 2019 abgestimmt hätten, und vergleicht dies mit dem tatsächlichen Abstimmungsverhalten der in Deutschland bei der Europawahl 2019 wählbaren Parteien.
Der Digital-O-Mat wird von einer Gruppe von NGOs zur Verfügung gestellt, die sich mit Netzthemen befassen und für digitale Freiheitsrechte eintreten.“
https://ep2019.digital-o-mat.de/

Auswahl des Video-Contents von jup! Berlin zur Europawahl 2019

Wer sitzt im EU-Parlament? (Erklärvideo 4:14 Minuten)
https://www.youtube.com/watch?v=L-pjba_VP_E

Was machen EU-Abgeordnete? (Erklärvideo 3:19 Minuten)
https://www.youtube.com/watch?v=9PHO5cBTw-o&feature=youtu.be