Faszination „Brawl Stars“

Das kostenlose Online-Spiel Brawl Stars ist sowohl bei den Kleinsten aber auch bei den Großen sehr beliebt. Ein Kind erklärt das Spiel so: man spielt mit verschiedenen Charakteren (Brawlern) gegeneinander. Ziel ist es, eine Runde (Juwelenjagd, Showdown, Tresorraub, etc.) zu gewinnen, um Trophäen und Belohnungen zu bekommen. Es gibt verschiedene Rankings für die besten Spieler und ihre Clubs.

Wie Medienpädagog*innen das Spiel erklären und was beim Spielen zu beachten ist, teile ich in meinen nachfolgenden Recherchen:
https://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/trendspiel-brawl-stars-das-sollten-eltern-wissen/
https://www.handysektor.de/artikel/video-brawl-stars-im-app-test/
https://www.spieleratgeber-nrw.de/Brawl-Stars.5809.de.1.html

Fazit: Brawl Stars ist spaßig und harmlos als Zeitvertreib 😉
Vorsicht nur: bei Brawl Stars sind sogenannte In-App-Käufe möglich, d. h. es gibt die Versuchung mit echtem Geldtransfer seinen Erfolg zu steigern. Da es immer weiter geht, ist ein Suchtfaktor durchaus auch gegeben. Beides lässt sich aber regeln, z. B. funktionieren In-App-Käufe ohne Verbindung des App-Stores zu Möglichkeiten des Geldtransfers (Kreditkarte, etc.) nicht und das Spielen kann auf eine Anzahl von Runden oder durch eine vorher vereinbarte Spielzeit begrenzt werden.
Und zu guter Letzt: für den Austausch im Chat mit Freunden und „Freunden“ gilt wie immer darauf zu achten, keine persönlichen Angaben zu teilen.

Online spielen gegen physical-distancing

Weil in Zeiten von physical-distanzing für viele Jugendliche soziale Kontakte zu den Freunden bzw. der Peergroup fehlen, bekommen Online-Spiele eine vollkommen neue Bedeutung und sind eine gute Gelegenheit gemeinsam Zeit zu verbringen und in Kontakt zu bleiben. SCHAU HIN bietet einen kompakten Überblick worum es bei Online-Spielen geht und was wir Eltern beachten können. Verlinkt wird hier unter dem Aspekt des Jugendschutzes auch auf einen Spiele-Ratgeber: https://www.schau-hin.info/grundlagen/onlinespiele-worauf-muss-ich-achten

Das Online-Spiele auch noch mehr zu bieten haben, zeigt der Artikel von futurezone (Technologie-News des Kurier (AT)) „Spielen für den Klimaschutz“. „Die riesige Reichweite von Videospielen wird zunehmend genutzt, um über Nachhaltigkeit und den Klimawandel aufzuklären.“ https://futurezone.at/games/spielen-fuer-den-klimaschutz/400590977

Und dann hat’s „zoom“ gemacht

Die halbe Welt nutzt derzeit zoom – so mittlerweile auch wir. Die Kritik an zoom wird lauter und dennoch scheint sie seiner Popularität nicht zu schaden. Wie auch? In der Krise braucht es schnelle und gut funktionierende Lösungen und ja, nicht jede*r hat sicherheitsrelevante Dinge zu besprechen. Das Ausmaß der Datenweitergabe und die bekannten und unbekannten Sicherheitslücken haben mir allerdings zu denken gegeben:
https://www.riffreporter.de/vr-reporterin/dank-zoom-kann-dein-computer-zum-spionage-tool-werden/
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/videochat-im-vergleich-ist-zoom-am-unsichersten
https://www.kuketz-blog.de/zoom-uebermittelt-personenbezogene-daten-an-drittanbieter/

Dennoch möchte ich auch hilfreiche Sicherheitstipps (die mir in meinen Recherchen untergekommen sind) zur Nutzung von zoom teilen:
https://www.heise.de/tipps-tricks/Zoom-Sicherheitstipps-fuer-Videokonferenzen-4699394.html
https://unterrichten.digital/2020/03/22/zoom-videokonferenzen-funktionen/
hier gibt es auch eine Übersichtskarte für Lehrpersonen direkt zum Download:
https://unterrichten.digital/wp-content/uploads/2020/03/Hinweise-f%C3%BCr-sicherere-Zoom-Meetings.pdf

Und wer jetzt keine Lust mehr auf zoom hat, findet natürlich wie immer Alternativen: https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-homeoffice-tipps#2

Nachtrag vom 25.4.2020
In einem Tweet habe ich gelesen, dass bigbluebutton auch eine gute Alternative ist: https://twitter.com/kuketzblog/status/1253766062287527938?s=19

E-Mail-Kommunikation noch zeitgemäß?

„Deine kostenlose E-Mail-Adresse bekommst du nicht aus Nächstenliebe.“ sagt ein Hacker bei VICE (werbefinanziertes und ursprünglich kanadisches Lifestyle- und Jugendmagazin) und klärt über die Funktionsweise der E-Mail-Kommunikation und einzelner E-Mail-Anbieter auf. Auch wenn im Artikel die Meinung vorherrscht, dass E-Mail-Kommunikation niemals sicher ist, schneiden im Vergleich mailbox.org oder posteo.de am besten ab: https://www.vice.com/de/article/8xy5ak/hacker-erklaert-sichere-e-mail-anbieter-gmail-gmx-posteo

Weitere vertrauenswürdige E-Mail-Anbieter werden hier aufgeführt:
https://praxistipps.chip.de/drei-sichere-e-mail-provider-fuer-mehr-privatsphaere_27108

Ergänzen möchte ich diesen Beitrag mit einen emotionalen Aspekt. Der Journalist und Autor Dirk von Gehlen hat einen Liebesbrief an das großartige Format „E-Mail“ geschrieben (engl.): http://www.dirkvongehlen.de/netz/hey-my-love-letter-to-email/

Studie widerlegt die Annahme, dass zu viel Screentime der Gesundheit schadet

In der New York Times wird über aktuelle wissenschaftliche Studien berichtet, die die Annahme widerlegen, dass extrem lange Nutzungszeiten des Smartphones Auswirkungen auf die Gesundheit (mental und physisch) der Menschen haben. Entwarnung? Naja, der Tag hat nur 24 Stunden. Zeit für Aktivitäten an der frischen Luft, Bewegung bzw. menschliche Kontakte sollten in jedem Fall eine ausgleichende Rolle spielen.
Der Artikel (engl.) beleuchtet die Aspekte: https://www.nytimes.com/2020/01/17/technology/kids-smartphones-depression.html

„Gefahrenzone“ Smartphone?

Der Artikel „Kinder schützen trotz Smartphone, Konsole, Assistenten & Co.“ in der c’t (Magazin für Computer und Technik) besticht mit vielen Hintergrundinformationen (leider sind nicht alle Verlinkungen kostenfrei) zu den Themen: „Handynutzung in der Schule“, „Jugendmedienschutz“ , „Kinderschutz“, „Recht auf Privatsphäre“, „polizeiliche Kriminalstatistik 2018“ und ganz allgemein zur „Zwickmühle“ in der sich Eltern oft befinden.
https://www.heise.de/ct/artikel/Kinder-schuetzen-trotz-Smartphone-Konsole-Assistenten-Co-4620609.html

komplexe Passwörter schützen & der kostenfreie Passwortmanager KeePass hilft sie zu verwalten

Sichere Passwörter sind komplex und sollten nicht merkbar sein. Ebenso ist die Nutzung von verschiedenen Passwörtern empfohlen. Mit einem Passwortmanager muss man sich nur ein Passwort merken, den Rest übernimmt die Software. c’t erklärt den Passwortmanager KeePass: hilfreiche Videoanleitung zur Installation und Einrichtung der kostenfreien Open-Source-Software KeePass:
https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-erklaert-Der-Passwortmanager-KeePass-4495151.html

Zahl der „Gutgläubigen“ und der „Bedachtsamen“ im Netz gestiegen

Trotzdem das Wissen rund um IT-Sicherheit der Nutzer weiter ansteigt, wurde 2019 ein leicht rückläufiges Sicherheitsverhalten berechnet. Weitere Informationen zum Sicherheits-Gesamtindex (Marktforschungsinstitut Kantar für die öffentlich-private Partnerschaft „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN)): https://www.heise.de/newsticker/meldung/IT-Sicherheitsindex-Die-gutglaeubigen-Nutzer-dominieren-weiter-4437028.html

Firefox als einziger sicherer Browser vom BSI empfohlen

https://www.chip.de/news/Neue-Mindestanforderungen-an-sichere-Browser-BSI-empfiehlt-nur-ein-Tool_175190182.html
Zur Vergleichstabelle des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) von sicheren Web-Browsern: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Mindeststandards/Browser-Abgleich_Mindeststandard_Sichere_Web-Browser_V2_0.pdf;jsessionid=CF8311BB556994E1CCE4832525BBF493.1_cid369?__blob=publicationFile&v=2

Studie: Videospielende Kinder und Jugendliche sind nicht dicker

https://www.heise.de/amp/meldung/Studie-Videospielende-Kinder-und-Jugendliche-sind-nicht-dicker-4443327.html
In dem Artikel wird auch das Motorik-Modul (MoMo) – das Modul zur Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit und der körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (RKI) erwähnt. Dies hat „… ergeben, dass daddelnde Kinder sich nicht unbedingt weniger bewegen. Allerdings bewegen sich Kinder und Jugendliche demnach allgemein immer weniger. Die körperliche Alltagsaktivität in der Gruppe der 4- bis 17-Jährigen sank der Untersuchung zufolge in den vergangenen zwölf Jahren um mehr als ein Drittel (37 Prozent).“